USA Westküste
2024
Im Sommer 2024 waren wir während 3 Wochen in den USA unterwegs. Unsere Reise starteten wir in San Francisco, wo wir nach einem kurzen Aufenthalt unser Wohnmobil entgegen genommen haben. Unsere Wohnmobil-Rundreise führte uns über Los Angeles nach San Diego. Von da ging es zum Grand Canyon und anschliessend weiter zum wunderschönen Brice Canyon. Nach einem kurzen Aufenthalt in Las Vegas, ging es in den Sequio Nationalpark die Mammutbäume bestaunen. Über den Yosemite Nationalpark ging es nach guten 3 Wochen wieder zurück nach San Francisco.
Route
Dies war unser Route an der Westküste mit allen Zwischenstopps die wir eingelegt haben:
  • San Francisco - 3 Tage
  • Santa Cruz
  • Pacific Dunes
  • Los Angeles
  • San Diego - 2 Tage
  • Prescott
  • Grand Canyon - 2 Tage
  • Brice Canyon
  • Las Vegas - 2 Tage
  • Bakersfield
  • Sequioa National Park
  • Yosemite National Park
  • Angels Point
Route USA Westküste
San Francisco 3 Tage

Rückblickend war San Francisco definitiv ein Highlight unserer USA-Reise. Die Stadt hat uns wirklich gut gefallen und hatte viel zu bieten. Unser Appartment war in Pier Nähe, so konnten wir zu Fuss einen Grossteil der Stadt erkunden. Das Pier 39 bietet eine tolle Atmosphäre mit den Shops und den Seelöwen die sich hier ausruhen. Ein weiters Highlight war das Cable Car, welches direkt vor unserem Appartment vorbei fuhr. Eine Rundfahrt mit diesen gehört natürlich zu jedem San Francisco Besuch dazu.
Das absloute Highlight war natürlich die Golden Gate Bridge. Diese war mit dem Bus, welcher ebenfalls direkt vor unserem Appartment hielt, super einfach zu erreichen. Bei der Golden Gate Brigde gehört auch immer etwas Glück dazu, dass sie sich in voller Pracht zeigt. Oftmals ist sie in Nebelschwaden gehüllt. Wir hatten Glück und konnten sie bei bestem Wetter erleben.

Appartment:

Suites at Fisherman's Wharf Link Icon

Ausstattung:

Mit Küche
San Francisco - Golden Gate Bridge San Francisco - Golden Gate Bridge San Francisco - Pier 39 San Francisco - Pier 39 San Francisco - Pier 39 San Francisco - Cable Car San Francisco - Alcatraz
San Francisco -> Santa Cruz 95km
Nach einem kurzen Einkauf ging es los in Richtung Santa Cruz. Ausgangs San Francisco standen wir noch im Stau. Danach kamen wir aber zügig vorwärts. Am späteren Nachmittag erreichten wir dann den Campground KOA Santa Cruz. Da wurden wir herzlich empfangen und konnten unseren ersten Stellplatz beziehen. Sofort ging es los Richtung Strand. Der Weg führte uns über alte und verwildete Bahngleise in Richtung Beach.
Santa Cruz -> Pacific Dunes300km
Aufgrund eines Erdrutsches war der Highway 1 gesperrt. Deshalb ging es für uns über den Highway 101 Richtung Pismo Beach. Die Fahrt durch das Hinterland war entsprechend unspektakuläre und zog sich hin. Um ca. 16.00 erreichten wir dann unseren Campground Pacific Dunes. Dieser liegt direkt an den Dünen von Pismo Beach. Da es am nächsten Tag wieder weiter ging, stand ein Spaziergang durch die Dünen gleich zur Ankunft auf dem Programm. Der CampGround stellte noch Schlitten zur Verfügung, mit welchen man die Sanddünnen heruntersausen konnte. Die Dünen sind sehr weitläufig, wunderschön und zugleich spektakulär.
Pacific Dunes -> Los Angeles340km
Heute Stand die Fahrt Richtung Los Angeles an, mit einem Stop in Hollywood zur Besichtigung des Walk of Fame. Die Abschnitte Entlang der Küste waren schön, mit immer wieder tollem Ausblick auf den Ozean. Vor Los Angeles ging es dann los mit ziemlich viel Verkehr. Zur Besichtigung des Walk of Fame, konnten wir unser RV am Hollywood Theater parkieren. (Sollte möglich sein sofern keine Veranstaltung stattfindet). Von da aus ging es zu Fuss an den Walk of Fame. Wie nicht anders zu erwarten, waren wir nicht die einzigen dort. Wirklich gut gefallen hat uns am Walk of Fame nicht, was vielleicht auch mit den heissen Temperaturen zusammen hing.

Anschliessend ging es noch kurz zum Cruise America Standort in LA, in der Hoffnung, dass die Mängel an unserem Wohnmobil behoben werden. Trotz Anmeldung sah man nicht ein, dass es etwas zu reparieren gibt. So ging es dann weiter zu unserm Campground Golden Shore RV Resort. Dieser liegt an der Küste, etwas abgelegen am Rand eines Industriegebietes. Der Campground war aber sehr gepflegt und in Gehdistanz gab es einen „kleinen“ Yachthafen, wo man in gemütlicher Atmosphäre den Sonnenuntergang geniessen konnte. Dabei kann man die Queen Mary bestaunen, die da im Hafen liegt.
Los Angeles -> San Diego190km
Von L.A. ging es direkt Richtung San Diego. Die Fahrt war verhältnissmässig kurz. Los ging es schon früher am Morgen mit Ziel San Diego Sea World. Da besuchten wir die diversen Shows und schauten uns Tiere an, die man in europäischen Zoo’s nicht so oft antrifft. Das Mittagessen im Restaurant erforderte einiges an Geduld, da der Ansturm gross war und es gefühlt nicht Vorwärts ging. Nach einem Tag im SeaWorld ging es am Abend dann auf den KOA Campground San Diego.

Am nächsten Tag ging es mit einem Uber Taxi in die Stadt, da der KOA Campground doch ein wenig ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Gestartet sind wir am Bahnhof San Diego und gingen dem Hafen entlang Richtung Flugzeugträger. Eine Besichtigung ersparten wir uns. Trotzdem war es eindrücklich vor dem Flugzeugträger zu stehen. Zu Fuss ging es dann über den Finanzdistrikt zum „Gaslamp Quarter“. Dieses hatte ich von früheren Besuchen schöner in Erinnerung. Wirklich wohl fühlten wir uns da nicht. Mit dem Besuch des SeaWorlds und dem Hafen, war San Diego aber definitiv ein Besuch wert.
San Diego -> Prescott610km
Die Fahrt von San Diego nach Prescott war einfach nur eine unglaublich lange Fahrt. Ausgangs San Diego ging es noch über einen Pass. Die anschliessende Fahrt war geprägt von weiten Ebenen, fahrt durch eine Dünen-Landschaft und teils enge Strassen. Das ganze bei unsäglichen 44-47°C Aussentemperatur. Beim Anfassen der Frontscheibe konnte man die unangenehme Hitze spüren. Die Klimaanlage lief auf Hochtouren und war trotzdem nicht in der Lage das Wohnmobil kühl zu halten. Der Tankstop viel entsprechend kurz aus. Je näher wir unserem Ziel Prescott kamen, desto angenehmer wurde auch das Klima wieder. Vor Prescott gab es nochmals einen Pass mit teils schmaler Strasse und engen kurven zu überwinden. Am Abend gab es dann auch den ersten kleinen und auch kurzen Regenschauer. Der Campground in der steinigen Landschaft von Prescott hat uns sehr gut gefallen. Er war eher klein.
Prescott -> Grand Canyon200km
In Prescott haben wir nochmals unseren Kühlschrank gefüllt. Prescott war eine wirklich schöne und gepflegte Stadt. Auch das Einkaufszentrum „Fry’s“ war eines der schöneren auf unserer Rundreise. Nach einem kurzen Stop im einem RV-Repair Center -Wir wollten unsere Batterie tauschen lassen- ging es dann mit alter Batterie weiter zum Grand Canyon. Um 14.00 kamen wir nach kurzer fahrt am Grand Canyon an. Bei Ankunft unternahmen wir gleich einen Spaziergang zum Canyon. Speziell die Morgen- und Abendstunden sind die schönsten. Leider zogen einige Wolken auf und es war windig. Der zweite Tag am Grand Canyon brachte nochmals traumhaftes Wetter. Am Morgen auf dem Weg zum Grand Canyon konnten wir noch ein paar Rehe auf dem Campground beobachten. Am Grand Canyon selber kann man immer Eichhörnchen antreffen. Es war sehr heiss zu der Jahreszeit. Ein Abstieg in den Canyon wäre kaum angebracht gewesen auch wenn dies nicht auf unserem Plan stand. Ein Spaziergang entlang des Rims wär aber ebenfalls eindrücklich.
Brice Canyon
Brice Canyon
Grand Canyon -> Brice Canyon425km
Nach zwei Tagen Grand Canyon ging es weiter zum zweiten Highlight unserer Rundreise, dem Brice Cynon. Auf dem Weg zum Brice Canyon gab es nochmals einen Einkaufs-Stop im Walmart bei Page. In Page konnten wir ebenfalls noch den Lake Powel mit seiner eindrücklichen Staumauer besichtigen. Die Strecke Page bis Brice Canyon baut auch Landschaftlich sehr schöne Abschnitte. Je naher der Brice Canyon kam, je grüner wurde die Landschaft. Die Landschaft ab Fredona hat uns ein wenig and die Schweiz erinnert mit seinen grünen Wiesen. Da wir noch den Staat gewechselt haben, hatten wir noch ein Stunde Zeitverschiebung und kamen so zu etwas späterer Zeit am Campground Ruby’s Inn an.

Aufgrund der Höhe war die Nacht mit 6°C doch eher kühl. Da wir immer noch Probleme hatten mit der Batterie des Wohnmobils und die Heizung deshalb nicht korrekt funktionierte griffen wir auch mal zur zweiten Decke. Die Morgen-Sonne wärmte das Wohnmobil aber zügig auf.

Am zweiten Tag stand dann ein ausgiebiger Spaziergang „Wanderung“ auf dem Program. Im Canyon und bei strahlendem Sonnenschein, war es ein doch anstrengender Spaziergang, insbesondere der Ausstieg aus dem Canyon. Die Anstrengungen lohnen sich aber wirklich und der Bryce Canyon war eines der Highlights der Rundreise.
Brice Canyon -> Las Vegas430km
Nach zwei Tagen Brice Canyon ging es weiter nach Las Vegas. Eigentlich war der Plan durch den Zion Nationalpark zu fahren. Davon wurde uns aber aufgrund unserer Wohnmobil Grösse abgeraten. Im Zion-Park hat es ein paar sehr enge Stellen und Kurven. Auch gibt es einen Tunnel welcher aufgrund der geringen Grösse für Wohnmobile und grössere Fahrzeug nur einspurig befahrbar ist.

Nach einer langen fahrt, vorwiegend auf dem Highway, ging es direkt auf den KOA Campground Las Vegas. Davor wurde bei unserem Wohnmobil aber endlich noch unsere „defekte“ Batterie getauscht. Am Cruise America Standort Las Vegas fühlten wir uns ersten mal ernst genommen, hinsichtlich unserer Probleme mit dem Wohnmobil. Auch Las Vegas war sehr heiss mit Temperaturen um die 44°C und die Nacht kühlte mit 27°C nicht wirklich ab. So lief die Klimaanlage im Dauerbetrieb.

Am zweiten Tag ging es dann gegen Mittag mit einem Uber an den Strip. Vollgepackt mit Wasser aufgrund der Hitze. In Las Vegas wollten wir das erste mal in einem McDonalds essen, dies haben wir aber bleiben gelassen, da dieser wirklich nur dreckig und völlig heruntergekommen war. Am Ende haben wir im „Blondies“ etwas gegessen.

Um Las Vegas auch bei Nacht zu erleben, ging es am Abend noch ein zweites Mal mit dem Uber an den Strip. Die Strassen waren zu den Abendstunden nochmals deutlich voller mit unzähligen Leuten.
Las Vegas -> Bakersfield460km
Nach zwei Nächten Las Vegas, waren wir dann auch froh weiter gehen zu können. Die Fahrt führte uns über Barstow nach Bakersfield. Leider ist die Edward Air Force Base nicht öffentlich zugänglich. So gab es noch einen kurzen Stop in Mojave, wo man einige abgestellte Flugzeuge sehen konnte. Darunter einige A380 einer chinesischen Airline.
Die Stadt Bakersfield war nicht wirklich speziell und schön. Der Campground war in Ordnung und kaum besucht. In der Nacht hörte man das Hornen von Zügen welche durch die Stadt fuhren.
Bakersfield -> Sequioa Nationalpark150km
Die Fahrt Bakersfield in den Sequioa Nationalpark war verhältnismäßig kurz. Aufgrund der Wohnmobilgrösse konnten wir nicht von Süden her in den Sequio Nationalpark fahren. So kämpften wir uns von Norden her zu dem auf 11’000 Fuss hoch gelegenen Sequioa Nationalpark. Nach kurzer Begutachtung unseres Stellplatzes machten wir uns auf den Weg zum doch 50min entfernen Sherman Tree am südlichen Eingang des Parks. Der Auflauf an Touristen war hier entsprechend gross.

Anschliessend ging es den gleichen Weg wieder zurück zum Azalea Campground wo wir die Nacht verbrachten. Der Campground befand sich mitten im Wald. Auch hier unternahmen wir noch einen Spaziergang und bestaunten die diversen Mamutbäume. Dabei begegneten wir gefühlt 100 Eichhörnchen und konnten auch noch eine Rehmutter mit ihren beiden Kitz beobachten.

Die Nacht ist auf dieser Höhe natürlich entsprechend kühl. Trotzdem hatten wir überraschend milde Temperaturen am kommenden Morgen und konnten unser Frühstück draussen umgebend von „wilder“ Natur geniessen. Ebenfalls zu erwähnen, dass wir im Sequioa Nationalpark weder WLAN noch Natelempfang hatten.
Sequioa Nationalpark -> Yosemite Nationalpark250km
Weiter ging es für uns in den Yosemite Nationalpark. Nach einem kurzen Einkauf im Walmart Fresno ging es zu unserem Campground „Indian Flat RV Park“. Der Campground ist eigentlich schön gelegen am Fluss in welchem man auch gut baden kann.
Die Stellplätze waren jedoch sehr eng und auch sonst bot der RV Park nicht viel. Der grosse Vorteil war lediglich, dass er direkt am Eingang zum Yosemite Nationalpark lag.
Yosemite Nationalpark -> Angels Camp
Wir machten uns am morgen früh auf den Weg und gehörten zu den ersten im Park. Da der Yosimitie Nationalpark in der Hauptsaison wahrscheinlich täglich überlaufen ist, war es wirklich ein Vorteil früh einfahren zu können.
Im Park selber haben wir unser Wohnmobil parkiert und einen ausgedehnten Spaziergang gemacht. Was natürlich auch wunderschön war, aber man ist hier natürlich nie alleine und ständig von vielen Leuten umgeben.
Eigentlich sollte es anschliessend über den Pass zum Mono Lake gehen. Nach den mehreren tausend Kilometern die wir bereits zurück gelegt hatten und da der Weg zum Mono Lake über einen Pass führte, entschieden wir uns eine kürzere und angenehmere Route nach Angels Camp.

Am zweiten Tag in Angels Camp wollten wir eigentlich die Höhlen die sich in der Gegend befinden erkundigen. Ein weiteres mal machte uns die gösse des Wohnmobils zu schaffen. Die Zufahrtswege waren sehr eng, so dass wir es dann gelassen haben.