Sri Lanka
Juli 2026
Für uns startete die Reise mit einer Fahrt nach Frankfurt, da wir aufgrund des Iran-Krieges nicht über
Dubai fliegen wollten. In Frankfurt haben wir im Hotel "Coffee Fellows" in Langen übernachtet.
Gebucht haben wir das Park&Fly Angebot und konnten so unser Auto für die Zeit unseres Urlaubes beim Hotel abstellen.
Unser Flug mit AirSrilanka ging pünktlich ab Frankfurt und nach 10.5h Flug landeten wir um 5.45Uhr in Colombo.
Wir haben am Flughafen Colombo beim Anbieter Mobiltel für 20 Dollar eine unlimitierte e-SIM Karte gekauft,
was wir im Nachhinein bereut hatten, da wir während unserer Rundreise kaum empfang hatten.
Unsere Rundreise war über die lokale Agentur H.O.T (House of Travel) gebucht und organisiert.
Ein Mitarbeiter von H.O.T und unser Guide hat uns direkt im Flughafen herzlich empfangen.
Im Juli herrscht an der Westküste noch Monsum, entsprechend war es häufig bewölkt und es vielen immer
auch wieder ein paar Regentropfen, auch wenn dies nur von kurzer Dauer war.
Nach der Ankunft ging es für uns direkt ins Hotel Dolphin Resort. Aufgrund des ständigen und kräftigen
Windes war eine Abkühlung im Meer nicht möglich. So haben wir den Pool genossen und konnten uns vom
zehnstündigen Flug erholen.
Nach dem Fischmarkt in der Bucht von Negombo, ging es weiter zu einem Markt am Strand. Hier wurde nebst Fisch auch Gemüse verkauft. Der Strand wurde hier auch genutzt um Fisch zu trocknen. Die Fische wurden hierzu mit Salz eingerieben und auf riesigen Planen an der Sonne getrocknet.
Spannender Fakt: Die sonst so frechen Krähen die sich normalerweise alles essbare schnappen, waren an den Fischen überhaupt nicht interessiert.
In Negombo gibt es ebenfalls noch eine Affeninsel die wir aber nicht besucht haben. Auf unserer weiteren Rundreise hatten wir Affen noch öfters zu Gesicht bekommen.
Einen weiteren Stop haben wir bei einer Schildkrötenfarm eingelegt. Hier hatten wir die Möglichkeit Schildkröten anzuschauen und auch anzufassen. Gemäss Besitzer kauft die Farm Schildkröteneier und vergräbt diese dann auf der Farm. Wenn die Schildkrötenbabys schlüpfen werden diese aufgepepelt und dann in die Freiheit gelassen. So überleben zumindest alle den Weg bis ins Meer. Man muss natürlich realistisch sein. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei eher um eine Touristenattraktion. Die Farm hatte auch ein paar verletzte Tiere, die in freier Wildbahn kaum eine Überlebenschance hätten.
Weiter ging die Fahrt bis nach Galle. Ein Teil von Galle ist ein grosses altes Fort, gebaut von den Portugiesen, Holländern und Engländern. Der neuere Teil von Galle wurde 2004 von einem Tsumani getroffen und zu einem Grossteil zerstört. Ein Gedenkstein eingangs Galle erinnert an die 1200 Toten die der Tsunami hier forderte.
Wir haben vor allem das alte Fort von Galle besucht mit dem weitaus bekannten Leuchturm. Alle Gebäude hier sind im kolonialstil Gebaut. Es gibt diverse kleine Shops und Restaurants. Übernachtet haben wir im Dutch Bugalow einem kleinen aber feinen Hotel.
Die Nacht vor unserer Safari im Nationalpark verbrachten wir im Atiguara River Side. Wir hatten ein Familienzelt, welches sogar über eine Klimaanlage verfügte. Das Nachtessen wurde mehr oder weniger ebenfalls unter freiem Himmel eingenommen und war wirklich lecker. Hier hatten wir das erste Mal "Kuttu" gegessen, welches direkt auf einem Grill frisch zubereitet wurde.
Um 5.30Uhr hiess es dann aufstehen und bereit machen für die Safari. Abgeholt wurden wir von einem Jeep direkt bei unserer Zeltanlage. Durch den Fahrtwind war es auf dem offenen Deck des Jeeps doch ein wenig frisch so früh am Morgen. Wir waren auch froh darüber dass unser Safari Guide doch nicht all zu schnell unterwegs war. Es hatten uns zwar diverse andere Jeeps überholt, aber da das Verdeck offen war, sind einem bei hoher Geschwindigkeit doch viele Tiere ins Gesicht geklatscht. Im Nationalpark angekommen haben wir eine tolle Safari Tour durch den Udawalawa Nationalpark genossen. Zu Beginn haben wir direkt einige Wasserbüffel gesehen. Ebenfalls ist uns zu Beginn auch noch ein Mungo über den Weg gelaufen. Anschliessend ging es zum See wo sich die Krokodile in der Sonne aufwärmen. Auf unserer Tour haben wir zahlreiche Elefanten gesehen.
Kurz vor Ella ging es dann eine Passstrasse hoch, wo wir halt an einem Wasserfall gemacht haben. Nach kurzer Weiterfahrt, erreichten wir Ella und konnten unser Hotelzimmer beziehen. Kurz darauf wurden wir für unsere Zugfahrt abgeholt. Für uns ging es von Ella nach Habutale. Die Zugfahrt dauerte eine knappe Stunde und wir konnten dabei das Hochland geniessen. Wie so üblich bei Zügen in SriLanka sind die Zugtüren während der Fahrt nicht verschlossen. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, sich aus der Wagentür zu lehnen. Es scheint aber ein Highlight für viele Touristen zu sein und entsprechend hängen zu allen Wagentüren die Leute heraus für ein tolles Foto. Man sollte wirklich vorsichtig sein. Immer wieder hängen Äste so nah an den Gleisen, dass man dies streift wenn man sich aus der Türe lehnt. In Habutale wurden wir von unserem Fahrer abgeholt und es ging zurück in unser Hotel in Ella.
Anschliessend ging unsere Fahrt weiter über das Hochland. Kurz nach dem wir den höchsten Punkt der Passstrasse passiert hatten, kamen wir am Gregory Lake vorbei. Dieser bietet ein wunderschönes Panorama und die Landschaft unterscheidet sich deutlich mit seinen Häusern in eher britisch kolonialen Stil. Die Ebene ist eigentlich ein grosses Polo respektive Golf Resort und wird angeblich auch "Little England" genannt. Aufgrund der Höhe ist es hier deutlich kühler.
Von hier aus ging es wieder abwärts. Auf dem Weg hinunter passiert man diverse Teeplantagen. Wir haben die Teefabrik "Labookelle" besucht und konnten eine kurze Führung durch die Fabrik geniessen und verschiedene Teesorten degustieren.
In Kandy haben wir im Hotel Topaz übernachtet. Kandy ist die zweitgrösste Stadt SriLankas. Hier haben wir den Zahntempel besucht. In diesem Tempel wird der Zahn Buddas aufbewahrt. Den Zahntempel haben wir am Morgen besucht und konnten so einer Opferzeremonie beiwohnen, bei welcher gläubige Buddhisten Opfergaben bringen.
Im weiteren haben wir einen Spaziergang im Udawattakele Forest Park unternommen. Hier haben wir diverse Affen und auch eine Schlange gesehen.
- Besuch Zahntempel
- Spaziergang im Udawattakele Forest Park
Nach einer Übernachtung im Pinthaliya Resort, haben wir am darauffolgenden Tag den Sigiriya Fels besichtigt und bestiegen. Etwas Kondition sollte man mitbringen, speziell in Verbindung von möglichen heissen Temperaturen die wir angetroffen haben. Die Strapazen hatten sich aber definitiv gelohnt und wir konnten einen tollen Ausblick vom Fels geniessen.