Hoher Kasten Panorama

Sri Lanka

Juli 2026

Sommer Urlaub
Rundreise
Bade Urlaub
Sri Lanka
Sri Lanka ein unglaublich vielseitiges und spannendes Land war unser Reiseziel im Sommer 2026. Unser dreiwöchiger Aufenthalt auf SriLanka bestand aus einer Rundreise entlang der Wesküste Richtung Süden und anschliessend über das Hochland an die Ostküste. An der Ostküste verbrachten wir noch eine Woche am Strand und genossen das schöne Wetter und die wunderschöne Bucht von Passikudah. SriLanka bietet mit seinen Reisfeldern, Obstfelder und Teeplantagen eine abwechslungsreiche Landschaft. Auch das Tierreich ist vielseitig und wir trafen auf unserer Rundreise immer wieder auf wilde Tiere. Seien es Elefanten, Affen, Varane oder auch Krokodile. Kulturell hat SriLanka ebenfalls einiges zu bieten mit diversen buddhistischen und hinduistischen Tempelanlagen.
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Negombo 1. Nacht

Für uns startete die Reise mit einer Fahrt nach Frankfurt, da wir aufgrund des Iran-Krieges nicht über Dubai fliegen wollten. In Frankfurt haben wir im Hotel "Coffee Fellows" in Langen übernachtet. Gebucht haben wir das Park&Fly Angebot und konnten so unser Auto für die Zeit unseres Urlaubes beim Hotel abstellen.

Unser Flug mit AirSrilanka ging pünktlich ab Frankfurt und nach 10.5h Flug landeten wir um 5.45Uhr in Colombo. Wir haben am Flughafen Colombo beim Anbieter Mobiltel für 20 Dollar eine unlimitierte e-SIM Karte gekauft, was wir im Nachhinein bereut hatten, da wir während unserer Rundreise kaum empfang hatten.

Unsere Rundreise war über die lokale Agentur H.O.T (House of Travel) gebucht und organisiert. Ein Mitarbeiter von H.O.T und unser Guide hat uns direkt im Flughafen herzlich empfangen.

Im Juli herrscht an der Westküste noch Monsum, entsprechend war es häufig bewölkt und es vielen immer auch wieder ein paar Regentropfen, auch wenn dies nur von kurzer Dauer war.

Nach der Ankunft ging es für uns direkt ins Hotel Dolphin Resort. Aufgrund des ständigen und kräftigen Windes war eine Abkühlung im Meer nicht möglich. So haben wir den Pool genossen und konnten uns vom zehnstündigen Flug erholen.

Negombo Besuch Märkte2. Nacht
Am nächsten Morgen, unserem zweiten Tag auf SriLanka, wurden wir um 8 Uhr abgeholt um den lokalen Fischmarkt zu besuchen. Bei Ankunft herrschte noch reges treiben, auch wenn die Fischtheken schon deutlich leerer waren. Am Markt wurden Thunfische, Haie, Mantarochen und diverse andere Meerestiere verkauft.

Nach dem Fischmarkt in der Bucht von Negombo, ging es weiter zu einem Markt am Strand. Hier wurde nebst Fisch auch Gemüse verkauft. Der Strand wurde hier auch genutzt um Fisch zu trocknen. Die Fische wurden hierzu mit Salz eingerieben und auf riesigen Planen an der Sonne getrocknet.
Spannender Fakt: Die sonst so frechen Krähen die sich normalerweise alles essbare schnappen, waren an den Fischen überhaupt nicht interessiert.

In Negombo gibt es ebenfalls noch eine Affeninsel die wir aber nicht besucht haben. Auf unserer weiteren Rundreise hatten wir Affen noch öfters zu Gesicht bekommen.
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An unserem dritten Tag ging es Richtung Süden, mit Ziel Galle. Bei Colombo haben wir den Highway genommen und kamen so zügig vorwärts was auf normalen Landstrassen kaum der Fall ist. Auf dem Weg Richtung Galle haben wir eine eine Bootfahrt in einer Laguna gemacht. Dabei ging es mit einem kleineren Boot in eine Süsswasserlagune. In der Lagune sind wir durch Mangroven Wälder gefahren und haben einige Tiere gesehen, unter anderem auch Affen. Ob man wirklich Krokodile zu sehen bekommt???

Einen weiteren Stop haben wir bei einer Schildkrötenfarm eingelegt. Hier hatten wir die Möglichkeit Schildkröten anzuschauen und auch anzufassen. Gemäss Besitzer kauft die Farm Schildkröteneier und vergräbt diese dann auf der Farm. Wenn die Schildkrötenbabys schlüpfen werden diese aufgepepelt und dann in die Freiheit gelassen. So überleben zumindest alle den Weg bis ins Meer. Man muss natürlich realistisch sein. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei eher um eine Touristenattraktion. Die Farm hatte auch ein paar verletzte Tiere, die in freier Wildbahn kaum eine Überlebenschance hätten.

Weiter ging die Fahrt bis nach Galle. Ein Teil von Galle ist ein grosses altes Fort, gebaut von den Portugiesen, Holländern und Engländern. Der neuere Teil von Galle wurde 2004 von einem Tsumani getroffen und zu einem Grossteil zerstört. Ein Gedenkstein eingangs Galle erinnert an die 1200 Toten die der Tsunami hier forderte.

Wir haben vor allem das alte Fort von Galle besucht mit dem weitaus bekannten Leuchturm. Alle Gebäude hier sind im kolonialstil Gebaut. Es gibt diverse kleine Shops und Restaurants. Übernachtet haben wir im Dutch Bugalow einem kleinen aber feinen Hotel.
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Udawalawa Nationalpark1 Übernachtung
Bei Ankunft am Udawalawa Nationalpark konnten wir im Elefanten Transit Home bei einer Fütterung der Elefanten zuschauen. Es handelte sich dabei Hauptsächlich oder ausschliesslich um Elefanten Weisenbabys die Aufgrund von zum Beispiel Auseindandersetzungen mit Bauern oder Unfällen Ihre Eltern respektive Familien verloren hatten. Die Jungtiere werden hier aufgezogen und anschliessend wieder in die Freie Wildnis gebracht.

Die Nacht vor unserer Safari im Nationalpark verbrachten wir im Atiguara River Side. Wir hatten ein Familienzelt, welches sogar über eine Klimaanlage verfügte. Das Nachtessen wurde mehr oder weniger ebenfalls unter freiem Himmel eingenommen und war wirklich lecker. Hier hatten wir das erste Mal "Kuttu" gegessen, welches direkt auf einem Grill frisch zubereitet wurde.

Um 5.30Uhr hiess es dann aufstehen und bereit machen für die Safari. Abgeholt wurden wir von einem Jeep direkt bei unserer Zeltanlage. Durch den Fahrtwind war es auf dem offenen Deck des Jeeps doch ein wenig frisch so früh am Morgen. Wir waren auch froh darüber dass unser Safari Guide doch nicht all zu schnell unterwegs war. Es hatten uns zwar diverse andere Jeeps überholt, aber da das Verdeck offen war, sind einem bei hoher Geschwindigkeit doch viele Tiere ins Gesicht geklatscht. Im Nationalpark angekommen haben wir eine tolle Safari Tour durch den Udawalawa Nationalpark genossen. Zu Beginn haben wir direkt einige Wasserbüffel gesehen. Ebenfalls ist uns zu Beginn auch noch ein Mungo über den Weg gelaufen. Anschliessend ging es zum See wo sich die Krokodile in der Sonne aufwärmen. Auf unserer Tour haben wir zahlreiche Elefanten gesehen.
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Nach der Safari konnten wir uns noch kurz bei einem Frühstück stärken, dann ging es bereits weiter in Richtung Ella. Die Fahrt nach Ella war verhältnissmässig kurz. Auf dem Weg haben wir auf den Reisfeldern immer wieder Wasserbüffel gesehen. Entsprechend haben wir an einem der diversen Stände an der Strasse, Wasserbüffelquark probiert. Verkaufsstände die Wasserbüffelquark verkaufen trifft man immer wieder an. Der Quark wird normalerweise in Teracota-Gefässen verschlossen mit einem Papierdeckel verkauft. Die Teracotagefässe sind übrigens Einweggefässe und stappeln sich oft neben den Ständen. Uns hat der Quark sehr gut geschmeckt, vor allem mit einem Schuss süssen Palmhonig.

Kurz vor Ella ging es dann eine Passstrasse hoch, wo wir halt an einem Wasserfall gemacht haben. Nach kurzer Weiterfahrt, erreichten wir Ella und konnten unser Hotelzimmer beziehen. Kurz darauf wurden wir für unsere Zugfahrt abgeholt. Für uns ging es von Ella nach Habutale. Die Zugfahrt dauerte eine knappe Stunde und wir konnten dabei das Hochland geniessen. Wie so üblich bei Zügen in SriLanka sind die Zugtüren während der Fahrt nicht verschlossen. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, sich aus der Wagentür zu lehnen. Es scheint aber ein Highlight für viele Touristen zu sein und entsprechend hängen zu allen Wagentüren die Leute heraus für ein tolles Foto. Man sollte wirklich vorsichtig sein. Immer wieder hängen Äste so nah an den Gleisen, dass man dies streift wenn man sich aus der Türe lehnt. In Habutale wurden wir von unserem Fahrer abgeholt und es ging zurück in unser Hotel in Ella.
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Ella nach Kandy2 Nächte
Direkt bei Ella befindet sich noch die bekannte Nine Arch Brücke. Unser Guide hatte uns eine TucTuc organisiert, welches uns über eine schmale Strasse in die Nähde der Brücke brachte. Den Weg hätte man sicherlich auch gut über einen 10-15 minütigen Fussmarsch hinter sich bringen können. Die letzten 500Meter mussten wir so oder so zu Fuss zurücklegen, das es nur noch ein Trampelpfad war bis zur Brücke. Die Brücke befindet sich mitten im Wald. Mit ein wenig Glück oder Studium des Fahrplans, könnte man auch einen Zug bei der Überfahrt fotografieren.

Anschliessend ging unsere Fahrt weiter über das Hochland. Kurz nach dem wir den höchsten Punkt der Passstrasse passiert hatten, kamen wir am Gregory Lake vorbei. Dieser bietet ein wunderschönes Panorama und die Landschaft unterscheidet sich deutlich mit seinen Häusern in eher britisch kolonialen Stil. Die Ebene ist eigentlich ein grosses Polo respektive Golf Resort und wird angeblich auch "Little England" genannt. Aufgrund der Höhe ist es hier deutlich kühler.

Von hier aus ging es wieder abwärts. Auf dem Weg hinunter passiert man diverse Teeplantagen. Wir haben die Teefabrik "Labookelle" besucht und konnten eine kurze Führung durch die Fabrik geniessen und verschiedene Teesorten degustieren.

In Kandy haben wir im Hotel Topaz übernachtet. Kandy ist die zweitgrösste Stadt SriLankas. Hier haben wir den Zahntempel besucht. In diesem Tempel wird der Zahn Buddas aufbewahrt. Den Zahntempel haben wir am Morgen besucht und konnten so einer Opferzeremonie beiwohnen, bei welcher gläubige Buddhisten Opfergaben bringen.

Im weiteren haben wir einen Spaziergang im Udawattakele Forest Park unternommen. Hier haben wir diverse Affen und auch eine Schlange gesehen.

- Besuch Zahntempel
- Spaziergang im Udawattakele Forest Park
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Sigiriya2 Nächte
Als letzte Station auf unserer Rundreise ging es nach Habarana. Auf halbem Weg, haben wir noch einen sogenannten Kräutergarten besichtigt. Hier wurden uns die diversen Pflanzen und Ihre Früchte gezeigt, welche auf SriLanka wachsen. Dies war grundsätzlich spannend und man darf sagen, dass auf SriLanka eine wirklich grosse Pflanzen vielfalt herscht. Trotz allem geht es bei diesen Kräutergarten meist darum Salben und Oele zu verkaufen. Leider zu völlig überteuerten preisen.

Nach einer Übernachtung im Pinthaliya Resort, haben wir am darauffolgenden Tag den Sigiriya Fels besichtigt und bestiegen. Etwas Kondition sollte man mitbringen, speziell in Verbindung von möglichen heissen Temperaturen die wir angetroffen haben. Die Strapazen hatten sich aber definitiv gelohnt und wir konnten einen tollen Ausblick vom Fels geniessen.
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Passikudah6 Nächte
Nach dem Besuch des Segria Felsens war unsere Rundreise sozusagen zu Ende. Um noch etwas zu entspannen, stand ein Badeurlaub in Passikudah an. Da im Juli an der Westküste Monsun herrscht, muss man in dieser Saison für ein paar schöne Strandtage an die Ostküste gehen. Dazu bietet sich Passikudah an. Wir haben uns für das Hotel Amaya Beach Resort entschieden. Das Hotel liegt in der schönen Bucht von Passikudah. Vor dem Hotel befindet sich ein Korallenriff. Leider ist dieses grösstenteils abgestorben. Beim Schnorcheln sieht man aber dennoch einige Fische. Zum baden geht man einfach linker Hand ins Wasser. Hier gibt es keine Korallen. Dieser Teil des Strandes wird auch von den einheimischen genutzt. Vor allem am Wochenende kann es deshalb etwas mehr Leute haben. Ansonsten ist man aber fast alleine im Wasser. Die Bucht und der Sandstrand ist wirklich schön und lädt auch zu einem längeren Spaziergang ein. Man sollte sich aber nicht wundern, wenn man dabei einem Ochsen über den Weg läuft.
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Nach einigen Tagen Badeurlaub ging es dann zurück an die Westküste in die Hauptstadt Colombo. Nach einem kurzen Aufenthalt in Colombo von einer Nacht war dann auch unser SriLanka Abenteuer zu Ende. Obwohl die Fahrt von Passikudah nach Colombo nur 280km beträgt, dauert es gute 6h um die Strecke hinter uns zu bringen. Nach einer Nacht im Hotel Granbell welches direkt an der Küste liegt, konnten wir am Tag darauf noch eine Rundfahrt in Colombo geniessen, bevor es am Abend an den Flughafen ging. Das Granbell bot eine wirklich traumhafte Aussicht über Colombo und die Küste. Vom Infinity Pool im 27 Stock kann man mit etwas Glück auch einen schönen Sonnenuntergang geniessen.
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Hotels & Unterkünfte

Negombo

Club Hotel Dolphin Link Icon

St. Sebastian Mawatha, Kammala South
Waikkal 61110 (Negombo), Sri Lanka

Galle

The Dutch BungalowLink Icon

5 Church Cross St
Galle 80000, Sri Lanka

Udawalawa

Athgira River CampLink Icon

Mudunmankada Rd
Udawalawa 70190, Sri Lanka

Ella

88th Ella HotelLink Icon

21, Grand View, 66 Passara Road
Ella 90090, Sri Lanka

Kandy

Hotel Topaz KandyLink Icon

Anniewatta Road
Kandy 20000, Sri Lanka

Habarana/Sigiriya Fels

Pinthaliya ResortLink Icon

Digampathaha, Kimbissa, Sigiriya
Habarana, Sri Lanka

Passikudah

Amaya Beach PasikudahLink Icon

Kalkudah
Passikudah 30410, Sri Lanka

Colombo

Granbell Hotel ColomboLink Icon

282/5 Kollupitiya Road, Marine Drive
Colombo 3, Sri Lanka